Kulturwoche

Wir haben uns entschieden 2017 keine CSD-Kulturwoche mehr zu organisieren – da anscheinend nur noch wenig Interesse daran besteht :-(

ABER:

Es wird noch eine Vernissage zur Kunst-Ausstellung von Lars Deike am Donnerstag, den 13.07. um 19:00 Uhr

und

Offizielle CSD-Opening Party am 14.07. ab 20:00 Uhr in der Kunstfabrik Konstanz, Inselgasse 15 geben!

Außerdem wird auch in diesem Jahr im Belladonna Konstanz (Oberlohnstr. 3/Neuwerk)

am Freitag, 14.07.17 (dem Abend vor dem CSD) eine woman only Auftaktveranstaltung geben:

20:00 Uhr Lesung von Martha Neuer: „Die Frau aus einem Guss“
anschließend:
woman only CSD-Auftakt-Party im belladonna (ab ca. 22:00 Uhr)

 

KUNSTAUSSTELLUNG “SCHWESTERN DER PERPETUELLEN INDULGENZ” VON LARS DEIKE
IN DER EINGANGSHALLE DES KONZILS VOM 15.07. – 19.07.
Zum CSD zum See in Konstanz wird der Künstler die Ausstellung der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz in Übergröße zeigen. In riesigen Formaten (3 x 2 Meter) werden die weissgeschminkten schwulen, heiligen Schwestern (sie moderieren auch das Kundgebungsprogramm des CSD zum See im Stadtgarten) die grosse Eingangshalle des Konzils und das Obergeschoss des Konzils schmücken.

Passend zur 600 Jahrfeier des Konstanzer Konzils bekommt der Papst neue Nonnen.

und mehr zum Künstler:
Lars Deike wurde 1963 als Sohn einer Verlegerfamilie in Konstanz am Bodensee geboren, absolvierte dort eine Ausbildung zum Verlagskaufmann und arbeitete nach einem Wechsel nach Berlin als Redakteur bei einer großen Berliner Zeitung. Die Liebe zur Fotografie hatte ihn schon lange begleitet und so entschloss er sich zu einem Studium der Fotografie in Los Angeles. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahre 2001 eröffnete Lars Deike sein Fotostudio in München. Dort stand der männliche Körper im Wechselspiel von Licht und Schatten im Fokus seiner Kamera.
Lars Deike spezialisierte sich im Laufe seines Arbeitens als freischaffender Fotograf auf den Bereich der Akt- und Fetischfotografie. So zierten seine Fotografien Bücher, Kalender, Kataloge und Titelbilder vielzähliger schwuler Magazine. Lars Deike möchte hierbei bewusst provozieren. Der Künstler möchte mit seinen Bildern das gesamte Spektrum der Spielarten der männlichen schwulen Sexualität abdecken – Leder, Rubber, Skins, Sport, oder sogar eine komplette „snax – Szene“ lassen sich in seinen Bildern wiederfinden.
Zahlreiche Ausstellungen in Los Angeles, Amsterdam, Antwerpen, Berlin, Köln, London oder Hamburg machten Ihn zu einer festen Größe im Bereich der erotischen Männerfotografie Deutschlands. Auch im Fernsehen zeigte Lilo Wanders in ihrer Sendung Wahre Liebe seine Werke. Ihm ist dabei der wichtig, das seine Bilder zwar provozieren, dabei jedoch einem ästhetischen Anspruch unterliegen und nicht anstößig sind. Im Jahre 2008 entdeckte Lars Deike beeinflusst durch seinen Onkel – ebenfalls Kunstmaler – die Liebe zur Malerei. Thematisch knüpft er hierbei an seine Vergangenheit als Fotograf an und bannt den männlichen Körper im erotischen Spiel meist überlebensgroß auf Leinwand. Neben dem Thema Fetisch steht aber auch der männliche Körper – jung, oder alt im Mittelpunkt. Erstmals zur VENUS in Berlin, zeigt der Künstler auch seine Frauen-Akte.
Es folgten Ausstellungen z.B. zum Gallery Weekend in Berlin, Fetish Week (London), Leatherpride (Antwerpen), im Kurhaus Bad Cannstatt (Stuttgart), in Oslo zur Europride im Rathaus, in dem auch die Friedensnobelpreise vergeben werden, zu Folsom, Europas größten Fetischfestival in Berlin und dem Hustlaball oder in einer riesigen Grotte auf der Montecristo Künstler-Finka (Gran Canaria) in einem der schönsten Parkanlagen der Insel (Auswahl). Auch die Presse hat den Berliner Künstler entdeckt – die B.Z. Berlins größte Zeitung, die BUNTE oder das MATE Magazin, BLU, GAB schreiben über den Künstler.
2014 stellte der Künstler mit politischen Motiven auf dem Potsdamer Platz Berlin aus: Thema: Gemeinsam gegen Homophobie im Fußball. Diese fand zeitgleich mit der Fußballweltmeisterschaft Brasilien 2014 statt. In der Ausstellung zeigt der Künstler u.a. bekannte Spieler in erotischen Posen. Zeitgleich fanden zu diesem Thema Ausstellungen zum CSD Berlin, CSD Frankfurt, CSD Köln und CSD Stuttgart statt. In Berlin unterstützt der Künstler soziale Projekte gemeinsam mit der AIDS Hilfe Berlin und dem LSVD. Hierzu wurde ein Original versteigert, Lars Deike nahm auch bei der Art Charity in der Berlinischen Galerie teil, wo eines seiner Werke für die Projekte versteigert wurde.
In Köln wurde auf der AIDS Gala zum CSD zugunsten der Aidshilfe Köln eines seiner größten Werke in der Tombola verlost, in Stuttgart unterstützte der Künstler die Aidshilfe auch mit zwei Werken. Die Aktionen des Künstlers auf den CSDs wurden von vielen Gruppen mitgetragen – u.a. waren der LSVD, die Aidshilfe, Stuttgarter Junxx e.V. Don Rondo, Surprise, Cafe Rico und dem Mutschmanns unterstützt. Schwestern der Perpetuellen Indulgenz feiern 2016 25 Jahre Schwestern in Deutschland und haben zu FOLSOM ein Treffen der internationalen Schwestern aus allen Ländern – auch hierzu gab es eine eigene Ausstellung: Thema: Drogen, HIV und PrEP. Seit 2017 stellt der Künstler monatlich im Cafe BREZEL BERLIN aus.